Fotos ohne alles

Ich würde gerne mal wissen, ob das nur mir so geht: Umso mehr Ausrüstung man hat, umso mehr nimmt man auch zu jedem Shooting mit. Ich nehme beispielsweise jedes Mal meine Blitzanlage mit. Ohne die traue ich mich schon gar nicht mehr aus dem Haus. Ich hab schon seit längerem mal wieder Lust darauf, nur mit dem Modell und der Kamera durch die Gegend zu ziehen und Fotos zu machen. Nur mit dem Licht, was mir zur Verfügung steht und ohne schwere Ausrüstung. Täusche ich mich, oder entstehen dann leichter atmosphärisch dichte Fotos? Man kann mehr Zeit mit dem Modell verbringen und muss oft dichter ran oder den Beschnitt anders wählen als gewohnt, da sonst der Dynamikumfang zu hoch ist.

Ich schleppe ja auch immer meine 50D als Backup-Body mit. Genauso wie mein 200 mm-Tele-Objektiv ... nach dem Motto: "Man weiß ja nie". Dabei habe ich das Tele erst ein einziges Mal bei einem Shooting benutzt. Ich werde auf jeden Fall bei dem nächsten Shooting (so lange es kein Auftrag ist und die Fotos auf Plakten usw. veröffentlicht werden) die Gelegenheit nutzen und versuchen, ohne Blitze auszukommen. Ich glaube, man darf sie gar nicht erst mitnehmen ... sonst nutzt man sie ja doch wieder wie gewohnt.

Geht es euch auch so? Schleppt ihr auch immer viel zu viel mit, wenn ihr Fotos machen wollt? Fühlt ihr euch auch "nackt", wenn ihr ohne Blitzanlage zu einem Shooting fahrt?

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