Photoshop: Hero On The Run

Wie man sieht, war bei den Bildern für die Band "Hero On The Run" mehr Bildbearbeitung durch Photoshop im Spiel. Hier zeige ich anhand eines Fotos, wie die Endprodukte entstanden sind. Schritt für Schritt zeige ich, wie das Bild aus der Kamera kam und wie es dann immer weiter bearbeitet wurde.

photoshop hero on the run

 

So kam das Foto aus der Kamera. Komplett unbearbeitet. Gearbeitet habe ich mit zwei Kompaktblitzen. Einer kam, durch meine geliebte Octabox geschwächt, von rechts ziemlich frontal auf die beiden. Der zweite kam von schräg hinten links. Ausgelöst wurden sie per Funk durch Elinchrom Skyports. Auch bei diesem Shooting waren - wie eigentlich immer -  die Canon EOS 5D MK II und das EF 50 mm f/1,4 - im Spiel.

Einstellungen: 1/50 sec, f/2,8, ISO 400

ooc

 

Hier ist das Bild nach der Bearbeitung durch den RAW-Konverter zu sehen. Standardmäßig wurden Klarheit, Dynamik und Sättigung angepasst. Außerdem wurde die Belichtung um +0,25 korrigiert und Fülllicht hinzugefügt.

photoshop hero on the run

 

Im nächsten Schritt habe ich minimal die Haut geglättet, um Schatten etwas abzumildern und einen etwas surrealistischeren Look zu erzielen. Wie man sieht, sieht man kaum einen Unterschied. Aber ich finde, auch bei solchen Kleinigkeiten kommt es auf etwas an. Denn unbewusst werden doch viele Details aufgenommen.

photoshop hero on the run

 

Als Nächstes habe ich eine Schwarz-Weiß-Ebene ohne Farb-Filterwirkung erstellt. Allerdings mit Korn, erhöhtem Kontrast und Vignette.

photoshop hero on the run

 

Nun habe ich einfach die farbige Ebene mit geglätteter Haut über dieser Schwarz-Weiß-Ebene angelegt und den Modus Ineinanderkopieren mit der Deckkraft 50% zugewiesen. Wie man sieht, saufen die Tiefen schnell ab.

photoshop hero on the run

 

Um keine Informationen im Bild zu verlieren, lege ich nun ein Duplikat der "Haut-Ebene" ganz nach oben im Modus Normal und verpasse ihr eine Ebenenmaske. Nun hole ich mir einfach alle Tiefen zurück, die ich benötige, aber behalte trotzdem diesen Look bei.

photoshop hero on the run

 

Wie man sieht, saufen die Tiefen nun nicht mehr so stark ab. Gute Voraussetzungen für den letzten Schritt: Dodge & Burn. Mit Abwedler und Nachbelichter verleihe ich dem Bild jetzt mehr Plastizität und Struktur. Das Ganze mache ich non-destruktiv über eine graue Ebene. Und schon ist das Bild fertig...die PSD-Datei hat gerade mal um die 700 MB.

photoshop hero on the run

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Unterstütz mich